Das Vorspiel

Anna Bronsky (Nina Hoss) ist Geigenlehrerin an einem Musikgymnasium. Sie setzt gegen den Willen ihrer Kollegen die Aufnahme eines Schülers durch, den sie für sehr talentiert hält. Engagiert bereitet sie Alexander auf die Zwischenprüfung vor und vernachlässigt dabei ihren Sohn Jonas, den sie in Konkurrenz zu ihrem neuen Schüler bringt, und ihren Mann Philippe. Ihr Kollege Christian, mit dem sie eine Affäre hat, überredet sie, in einem Quintett mitzuspielen. Als Anna in einem Konzert als Geigerin versagt, treibt sie ihren Schüler zu Höchstleistungen an. Am Tag der entscheidenden Zwischenprüfung kommt es zu einem folgenschweren Unglück.

Anmerkungen des Produzenten Felix von Boehm:

„Schon in ihrem preisgekrönten Debüt DER ARCHITEKT erzählte Ina Weisse auf ebenso berührende wie schonungslose Weise von der Brüchigkeit der Beziehungen innerhalb einer Familie. Auch in ihrem neuen Drama wird eine Familiengeschichte erzählt, die dieses Mal in einem höchst spannenden und von Ina Weisse sehr genau beobachteten Milieu angesiedelt ist: DAS VORSPIEL handelt von einer Musikerfamilie und beleuchtet in diesem sehr spezifischen Umfeld zutiefst universelle Themen und Emotionen.

Es geht um die Liebe und Hingabe zur Musik und die dunkle Kehrseite einer jeden Passion: So handelt der Film auch von lähmenden Versagensängsten und einer nicht mehr steuerbaren Besessenheit, die durchaus (selbst-)zerstörerische Kräfte freisetzen kann.

Diesen Kräften ist die Geigenlehrerin Anna ausgesetzt. Um sie herum werden wir ihren französischen Mann Bronsky, ihren Sohn Jonas, ihren Schüler Alexander und ihren Liebhaber Christian und so eine Vielzahl emotionaler Beziehungen Annas als Musikerin, Lehrerin, Ehefrau und Mutter erleben, die ein feingliedriges Porträt jener komplexen Frauenfigur entstehen lassen.“

Vorstellungen im Onikon:

Dienstag, den 11.08.2020 um 20:00 Uhr

Mittwoch, den 12.08.2020 um 20:00 Uhr

Fotos: © Judith Kaufmann

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