Französische Filmtage 2019


Die diesjährigen Französischen Filmtage im Onikon finden vom 17.-20. Februar statt und zeigen erneut Produktionen aus unserem Nachbarland in Originalversion mit deutschen Untertiteln. Traditionell werden die Filmtage bei Baguette, Fromage und Vin rouge in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Hagen eröffnet.


Die Filmreihe startet am Sonntag, den 17.02.2019 um 18 Uhr mit der Komödie NORMANDIE NUE (Ein Dorf zieht blank), in der Regisseur Philippe Le Guay einen humorvollen Blick in die französische Seele wirft.

Bürgermeister Georges Balbuzard (François Cluzet) ist mit seinem Latein am Ende. Die Landwirtschaftskrise hat auch die Bauern in seinem beschaulichen Dorf Mêle-sur-Sarthe in der Normandie erreicht. Doch ihre zahlreichen Proteste erwecken weder das Interesse der Verantwortlichen in Rouen noch in Paris. Also beschließt Balbuzard die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Er weiß nur noch nicht so recht wie. Als zufällig der berühmte Fotokünstler Blake Newman (Toby Jones) nach Mêle-sur-Sarthe kommt, scheinen alle Probleme gelöst und die nötige Aufmerksamkeit garantiert. Denn Newman möchte ausgerechnet hier sein neues spektakuläres Fotoprojekt realisieren und sogar die Bauern miteinbeziehen. Wäre da nicht noch eine Kleinigkeit, von der Bürgermeister Balbuzard noch alle überzeugen muss: Die Bauern sollen sich für das Foto ausziehen… Foto: © 2018 Concorde Filmverleih

Vorstellung im Onikon:

Sonntag, den 17.02.2019 um 18:00 Uhr


Am Dienstag, den 19.02.2019 um 20 Uhr zeigt Regisseurin Léa Mysius mit dem Drama AVA ihr außergewöhnliches Talent für starke Bilder, lebensnahe Geschichten und Gefühle, die tief unter die Haut gehen. Mit ihrem lebendig bunten Debüt reiht sie sich ein in die Riege des neuen, jungen französischen Kinos, das mit seiner außergewöhnlichen Bildsprache und Erzählweise für Aufsehen sorgt.

Sommer, Sonne, Strand: Zusammen mit ihrer unkonventionellen Mutter (Laure Calamy ) und ihrer neugeborenen Schwester verbringt die 13jährige Ava (Noée Abita ) den Sommer an der französischen Küste. Doch ihre heile Welt findet ein jähes Ende, als sie erfährt, dass sie wegen einer Krankheit in Kürze ihr Augenlicht verlieren wird. Aber Ava wäre nicht Ava, würde sie sich davon ihre Abenteuerlust und Lebensfreude nehmen lassen: Als sie den geheimnisvollen Juan (Juan Cano ) kennenlernt, verschwören sich beide gegen den Rest der Welt und Ava erlebt den Zauber eines Sommers, wie er so nicht mehr wiederkehren wird. Foto: © 2018 eksystent distribution

Vorstellung im Onikon:

Dienstag, den 19.02.2019 um 20:00 Uhr


Eine weitere Komödie bildet am Mittwoch, den 20.02.2019 um 20 Uhr den Abschluss der Filmreihe. Regisseur Lorraine Lévy ist mit KNOCK (Docteur Knock – Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen), der Adaption eines Theaterstücks aus den 1920er Jahren, ein wunderbar nostalgischer, hinreißender Spaß mit typisch französischem Charme gelungen.

Schauplatz ist eine Dorfidylle im sonnigen Südfrankreich. Dr. Knock (Omar Sy) ist ein sympathischer Exganove, der nicht nur auf den rechten Weg gefunden, sondern es sogar bis zu einem abgeschlossenen Medizinstudium gebracht hat. Trotzdem schlummert immer noch ein Filou in ihm. Als er in dem verschlafenen Nest Saint-Mathieu aufschlägt, führt er denn auch nichts Gutes im Schilde. Er will die quietschfidelen und vor Gesundheit strotzenden Dorfbewohner überzeugen, dass sie alle an der einen oder anderen Krankheit leiden. Der Trick: Er muss für jeden Einzelnen nur das passende Zipperlein finden. Weil sich Dr. Knock als Meister der Verführung und Manipulation erweist, klimpert schon bald das Geld in seiner Kasse. Doch dann passieren zwei Dinge, die Knock aus der Fassung bringen. Zum einen taucht eine dunkle Gestalt aus seiner Vergangenheit auf, und zum anderen erkrankt der Arzt selbst an einer Krankheit, gegen die es kein Heilmittel gibt: der Liebe. Foto: © 2017 Wild Bunch

Vorstellung im Onikon:

Mittwoch, den 20.02.2019 um 20:00 Uhr

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