Glück ist was für Weicheier

Stefan Gabriel (Martin Wuttke) ist Bademeister, engagierter Vater und stets darum bemüht, das Leben positiv zu sehen. Während er versucht, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben und sich als Sterbebegleiter engagiert, kämpfen seine beiden Töchter, die zwölfjährige Jessica (Ella Frey) und ihre ältere Schwester Sabrina (Emilia Bernsdorf) mit ihren ganz eigenen Problemen. Jessica wird oft für einen Jungen gehalten und muss ständig gegen ihre vielen seltsamen Ticks ankämpfen. Sabrina ist schwer krank. Jessica würde gerne mit ihrer hübschen Schwester tauschen, die trotz Krankheit ihr Leben scheinbar voll im Griff hat. Je mehr sich Sabrinas gesundheitlicher Zustand verschlechtert, desto schlimmer werden auch Jessicas Ticks. Ein Plan muss her und zwar schnell. In einem alten Buch stoßen die beiden auf ein spezielles Ritual, das die Rettung bringen soll. Dafür müssen Sabrina und Jessica allerdings einen Jungen finden, der mit Sabrina schläft. Ihnen bleibt nur noch wenig Zeit, und Jessica setzt alles daran, den lebensrettenden Plan in die Tat umzusetzen, egal wie verrückt er auch sein mag.

„Anca Mircia Lazarescus Film bewegt sich mit erstaunlicher Souveränität zwischen satirischen und dramatischen Momenten und erzählt dabei vom Sterben, aber vor allem vom Leben. Sehenswert ist die Tragikomödie unbedingt, nicht zuletzt dank der beiden Hauptdarsteller. Von Martin Wuttke ist man natürlich nichts anderes gewohnt, aber das Ella Frey problemlos an seiner Seite besteht ist bemerkenswert. Mit einer Mischung aus Kindlichkeit und Reife spielt sie und macht ihre mit Neurosen und Eigenheiten anfangs fast überfrachtet wirkende Figur lebendig und berührend.“ (programmkino.de)

Vorstellungen im Onikon:

Dienstag, den 04.06.2019 um 20:00 Uhr

Mittwoch, den 05.06.2019 um 20:00 Uhr

Fotos: © 2018 Concorde Filmverleih

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