Jenseits des Sichtbaren – Hilma af Klint

Die Kunstwelt macht eine sensationelle Entdeckung – nur 100 Jahre zu spät. 1906, malte Hilma af Klint ihr erstes abstraktes Bild, lange vor Kandinsky, Mondrian oder Malewitsch. Sie schuf über 1500 abstrakte Gemälde, die der Nachwelt bis heute verborgen blieben. Wie kann es sein, dass eine Frau Anfang des 20. Jahrhunderts die abstrakte Malerei begründet und niemand nimmt Notiz?

Die cineastische Annäherung an eine Pionierin, deren sinnliches Oeuvre nicht nur künstlerisch fasziniert, zeigt eine lebenslange Sinnsuche, die das Leben jenseits des Sichtbaren erfassen will. Die außergewöhnliche Gedankenwelt der Hilma af Klint reicht über Biologie, Astronomie, Theosophie bis hin zur Relativitätstheorie und spannt so einen faszinierender Kosmos aus einzigartigen Bildern und Notizen.

Heute begeistert die Künstlerin Millionen mit ihrem schrankenlosen Denken, das in einem über-wältigenden Werk gipfelt und die Geschichte verändert.

Vorstellung im Onikon:

Sonntag, den 09.08.2020 um 11:15 Uhr

Foto: © 2019 mindjazz pictures

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