The Death of Stalin

Moskau, 2. März 1953. Ein Mann liegt nach einem Schlaganfall im Sterben. Bald wird er das Zeitliche segnen – und wer es jetzt richtig anstellt, kann seinen Platz einnehmen. Der sterbende Mann heißt Josef Stalin: Generalsekretär der UdSSR, Diktator, Tyrann und Massenmörder. THE DEATH OF STALIN ist eine Satire über die Tage zwischen seinem unrühmlichen Ableben und seiner pompösen Beerdigung: Tage, in denen die Mitglieder des Politbüros mit allen Mitteln darum kämpfen, die Macht zu übernehmen. Tage, in denen sich der ganze Wahnsinn, die Verkommenheit und die alltägliche Unmenschlichkeit des Totalitarismus in allen Facetten offenbaren.

Regisseur Armando Iannucci, der für seine scharfzüngigen, politischen Satiren bekannt ist, inszeniert eine großartige Komödie über die absurden Intrigen um Josef Stalins reiches Erbe, bei denen einem das Lachen im Halse stecken bleibt.

Notizen zur Produktion:

Josef Stalin hatte die Sowjetunion fast drei Jahrzehnte lang als Alleinherrscher regiert. Als er am 2. März 1953 einen Schlaganfall erlitt, begann sofort ein erbitterter Kampf um seine Nachfolge. Seine Untergebenen ließen nichts unversucht, um ihre Rivalen auszuschalten und die beste Ausgangsposition zu erobern, bevor der Diktator starb. Zwei Tage lang rangen sie um die Macht – getrieben von Eigennutz und Feigheit, von Wahnsinn und nackter Unmenschlichkeit.

Diese unglaubliche, aber wahre Geschichte inspirierte Fabien Nury und Thierry Robin zu der Graphic Novel „The Death of Stalin“ und der Fortsetzung „The Funeral“. Die Franzosen Yann Zenou und Laurent Zeitoun, Produzenten des Welterfolgs ZIEMLICH BESTE FREUNDE, kauften die Rechte an beiden Werken und gingen mit dem Stoff auf Drehbuchautor und Regisseur Armando Iannucci zu.

Fotos: © 2017 Concorde Filmverleih

 

Vorstellungen im Onikon:

Dienstag, den 07.08.2018 um 20:00 Uhr

Mittwoch, den 08.08.2018 um 20:00 Uhr

Demnächst:

Vorstellungen